Die Los Angeles Chargers haben sich mit dem erfahrenen Tight End David Njoku auf einen Einjahresvertrag geeinigt. Wie der NFL Network berichtet, beläuft sich das Gesamtvolumen auf bis zu acht Millionen Dollar. Allerdings setzt sich dieser Betrag aus einem Grundgehalt und leistungsabhängigen Boni zusammen, sodass der tatsächliche Wert variieren kann.
Njoku, der 2017 als 29. Spieler im Draft ausgewählt wurde, verbrachte neun Jahre bei den Cleveland Browns. In der Saison 2023 erzielte er mit 81 Catches, 882 Receiving-Yards und sechs Touchdowns seine beste Karriereleistung und wurde erstmals in den Pro Bowl berufen. Mit den Browns unterschrieb er 2025 einen Vierjahresvertrag über 54,75 Millionen Dollar.
Bei den Chargers trifft Njoku auf ein neues Offensivsystem unter Offensive Coordinator Mike McDaniel. Das Team setzt bereits auf vier weitere Tight Ends, darunter Oronde Gadsden II, der als Rookie 2025 insgesamt 664 Receiving-Yards erzielte. Njokus langwierige Free-Agent-Verhandlungen haben zur Folge, dass die Chargers keine Kompensations-Draftpicks für ihn erhalten – weder für sich selbst noch für die Browns.