Elon Musk hat diese Klage selbst angestrengt – mit dem Vorwurf, OpenAI habe eine Nonprofit-Organisation „gestohlen“. Zudem behauptete er, er sei der eigentliche Treiber hinter einem der wichtigsten Tech-Unternehmen der Gegenwart. Doch die Indizien deuten darauf hin, dass seine Position vor Gericht kaum Aussicht auf Erfolg hat. Trotzdem kämpft er weiter.
Man hätte erwarten können, dass Musk in seiner eigenen Vernehmung überzeugend auftritt. Doch stattdessen verbrachte er einen Großteil der Woche damit, mit Anwälten – sogar mit seinen eigenen – zu streiten, seine Aussagen zu ändern und sich in Widersprüche zu verwickeln.
Die Verhandlung offenbarte nicht nur inhaltliche Lücken in Musks Argumentation, sondern auch eine angespannte Dynamik vor Gericht. Beobachter gehen davon aus, dass seine Klage gegen OpenAI kaum Aussicht auf Erfolg hat. Dennoch setzt er den Rechtsstreit fort.
Die Auseinandersetzung dreht sich vor allem um die Frage, ob OpenAI seine ursprünglichen Nonprofit-Ziele verraten hat. Musk, der zu den Gründern von OpenAI gehörte, wirft dem Unternehmen vor, sich zu einem profitorientierten Konzern entwickelt zu haben – und damit seine ursprüngliche Mission verraten zu haben. Doch die Beweislage scheint gegen ihn zu sprechen.
Experten zufolge fehlt es Musks Argumentation an juristischer Substanz. Stattdessen dominierten vor Gericht persönliche Angriffe und unklare Aussagen. Ob seine Strategie langfristig erfolgreich sein wird, bleibt fraglich.