Google arbeitet an einem neuen Fitness-Tracker namens Fitbit Air, der sich deutlich von klassischen Fitbit-Modellen unterscheidet. Das Gerät verzichtet auf ein Display und erinnert in seiner Form an das kompakte Fitbit Inspire – allerdings ohne Armband. Stattdessen wird es als Clip oder Anhänger getragen, ähnlich wie das Whoop-Band.
Der Fokus liegt auf KI-gestützten Gesundheitsanalysen. Laut internen Quellen soll der Tracker Schlafmuster, Stresslevel und Erholungsphasen automatisch erkennen und personalisierte Empfehlungen geben. Eine direkte Integration mit Googles Gesundheitsplattform ist ebenfalls geplant.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Fitnessarmbändern setzt der Fitbit Air auf minimalistisches Design und verzichtet auf klassische Sensoren wie Herzfrequenzmesser oder Schrittzähler. Stattdessen nutzt er smarte Algorithmen, um Daten aus Bewegung und Umgebungsfaktoren zu analysieren.
Technische Details und Release
Laut Berichten könnte der Fitbit Air bereits im Herbst 2024 auf den Markt kommen. Erste Prototypen zeigen eine Akkulaufzeit von bis zu sieben Tagen. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth, eine eigenständige App ist ebenfalls in Entwicklung.
Experten vermuten, dass Google mit diesem Modell gezielt Nutzer ansprechen will, die ein diskretes, aber intelligentes Wearable suchen – besonders im Bereich Gesundheitsmonitoring und Schlafoptimierung.
Konkurrenz zu Whoop und Co.
Der Markt für smarte Fitness-Tracker wird zunehmend von KI-gestützten Lösungen dominiert. Whoop, der bisherige Marktführer in diesem Segment, setzt ebenfalls auf kontinuierliche Gesundheitsanalysen ohne klassische Sensoren. Der Fitbit Air könnte hier als günstigere Alternative mit Googles Ökosystem punkten.
Ein weiterer Vorteil: Durch die Clip-Form ist das Gerät vielseitiger einsetzbar – ob am Shirt, am Gürtel oder sogar am Schuh. Ob es jedoch die Präzision klassischer Fitnessarmbänder erreichen kann, bleibt abzuwarten.
"Google setzt mit dem Fitbit Air auf einen neuen Ansatz: Weniger Hardware, mehr Intelligenz. Das könnte die Wearable-Branche verändern." – Branchenexperte