Die erste Playoff-Runde zwischen den Boston Celtics und den Philadelphia 76ers entwickelte sich in sieben Spielen zu einem wilden Wechselspiel. Ein Indikator für die dramatischen Wendungen war das Schicksal der jeweiligen Franchise-Player beider Teams.

Für die 76ers wurde Joel Embiid zum Game-Changer: Nur 17 Tage nach einer Notfall-Anhangektomie kehrte der Center zurück und dominierte die Serie von da an. Bei den Celtics hingegen kämpfte Jaylen Brown mit einer erneuten Verletzung. Zwei Monate nach seiner Rückkehr von einer erfolgreichen Achillessehnen-OP zog er sich eine Knieverletzung zu, verließ das sechste Spiel vorzeitig und verpasste das entscheidende siebte Spiel komplett.

Im letzten Spiel verfügten die 76ers damit über einen deutlichen Talentvorteil. Die Celtics starteten mit drei Spielern, die in dieser Konstellation noch nie zuvor in einem Playoff-Spiel auf dem Feld standen – und es wahrscheinlich auch nie wieder tun werden: Baylor Scheierman, Ron Harper Jr. und Luka Garza. Gemeinsam blieben sie in der Partie punktlos. Damit schrieben sie Geschichte: Es war das erste Mal seit Beginn der Aufzeichnung von Startern in der Saison 1970/71, dass drei Playoff-Starter ohne Punkte blieben.

Trotz dieser historischen Blamage hielten die Celtics das Spiel bis zum Schluss knapp. Am Ende unterlagen sie mit 100:109. Ein Video zeigt Browns Reaktion im Live-Stream nach dem Ausscheiden.

Quelle: Defector