Jerry Jones bleibt bei seiner Strategie: Andere Teams sollen aktiv werden
Dallas Cowboys-Besitzer und General Manager Jerry Jones hat eine klare Haltung zu Trade-Gesprächen vor dem NFL-Draft: Sein Telefon steht für Anrufe anderer Teams bereit, doch er selbst wird selten den ersten Schritt machen. Auf die Frage, ob er selbst Anrufe tätigen würde, um Trades anzubahnen, antwortete Jones mit einem klaren „Ich weiß nicht“.
Bessere Deals durch initiierte Anrufe der Gegenseite
Jones begründet seine Zurückhaltung mit praktischen Erfahrungen: Teams, die ihn anrufen, bieten in der Regel vorteilhaftere Konditionen als umgekehrt.
„Die Ergebnisse sind für uns meist besser, wenn die Anrufe von außen kommen – offen gesagt, kommen die besseren Deals so zustande.“
Draft-Positionen der Cowboys bieten Potenzial für Trades
Die Dallas Cowboys verfügen über die 12. und 20. Wahlrechte in der ersten Runde des NFL-Drafts am Donnerstagabend. Zudem haben sie die 92. Position in der dritten Runde. Jones könnte sich vorstellen, eines der hohen Picks nach hinten zu verschieben, um zusätzliche Auswahlmöglichkeiten in späteren Runden zu erhalten. Sollte ein anderes Team Interesse an einem Tausch zeigen, wird er dies prüfen.
Strategische Flexibilität bleibt oberste Priorität
Jones betonte, dass die Cowboys ihre Draft-Strategie flexibel gestalten wollen. Ob es um den Tausch von Picks oder die Verpflichtung neuer Talente geht – die Bereitschaft, auf Angebote zu reagieren, bleibt bestehen. Gleichzeitig macht er deutlich, dass er selbst nur selten den ersten Schritt wagen wird.