Das zweistündige Finale von „Matlock“ Staffel 2 (Episoden 15–16) hat die langjährige Verschwörung um die Wellbrexa-Studie endgültig aufgeklärt – und dabei einige überraschende Wendungen präsentiert. Kathy Bates als Matty Matlock und ihr Team um Olympia (Skye P. Marshall) und Julian (Jason Ritter) brachten die Verantwortlichen zur Rechenschaft, während gleichzeitig neue Geheimnisse ans Licht kamen.

Einer der größten Schocks: Senior (Beau Bridges) hatte seine Demenz nur vorgetäuscht. Zudem stellte sich heraus, dass mehrere Mitglieder des Vorstands – darunter auch Senior’s Ex-Frau Eva (Justina Machado) – in die Vertuschung verwickelt waren. Während das Trio noch überlegte, wie mit diesen Enthüllungen umzugehen sei, führte die Entwicklung zu einem klaren Entschluss: Die Verantwortlichen sollten zur Rechenschaft gezogen werden. Die Folge endete mit einer FBI-Razzia bei der Anwaltskanzlei Jacobson Moore, die Senior, Eva, den Wolf und sogar Julian festnahm – ein überraschender Twist, den Schöpferin Jennie Snyder Urman als befriedigenden Abschluss für das übergeordnete Rätsel der Serie bezeichnet.

„Mit zunehmendem Alter kannst du zwar wunderschöne, neue Abenteuer erleben, aber du musst dich auch für deine Taten verantworten. Genau das wollte Matty erreichen – und genau das bekommt sie jetzt.“

Snyder Urman betont, wie sehr sich Mattys Leben im Laufe der Serie verändert hat: Sie entdeckte ihre Liebe zum Anwaltsberuf neu und erkannte den Wert ihrer Beziehung zu Olympia. Doch das Finale brachte auch eine entscheidende Entscheidung für Julian mit sich: Statt Matty übernahm er die Verantwortung für die Aufdeckung des Verbrechens – und landete damit selbst in der Schusslinie. Snyder Urman sieht darin Julians „Heldengestalt“:

„Dies ist ein großer Moment für ihn. Er definiert sich endlich als jemand, der sich von seinem Vater unterscheidet, und beweist dies durch eine selbstlose Tat im Namen von Gerechtigkeit und dem Gemeinwohl. Er wird die Konsequenzen tragen müssen.“

Julians Opfer ermöglichte es Matty, weiterhin als Matlock aufzutreten und ihre Anwaltstätigkeit an der Seite von Olympia fortzusetzen. Damit bleibt der Titel der Serie erhalten – und Matty kann die Vorteile ihres Doppellebens genießen. Snyder Urman erklärt:

„Wir wollten ergründen, was die Identität als Matty Matlock für Madeline Kingston bedeutet hat – welche Möglichkeiten sie ihr eröffnet hat und welche Seiten in ihr zum Vorschein kamen. Sie ist gewachsen und hat verstanden, dass sie mehr ist als nur diese Rolle.“

Doch das Finale von „Matlock“ ist erst der Anfang: Die Schöpferin deutet bereits eine Zeitreise sowie ein neues, großes Mysterium für die kommende Staffel 2027 an. Fans dürfen sich also auf weitere überraschende Enthüllungen freuen.

Quelle: The Wrap