Der ehemalige Cheftrainer der Pittsburgh Steelers, Mike Tomlin, glaubt fest daran, dass Quarterback Aaron Rodgers 2026 wieder Football spielen wird. In einem Interview mit Maria Taylor bei NBA Showtime auf NBC äußerte sich Tomlin zu Rodgers’ Zukunft und betonte dessen Leidenschaft für den Sport.

„Wenn ich ihn ein Jahr lang um mich habe, entwickelt sich eine tiefe Liebe zum Spiel – nicht nur zum Football selbst, sondern auch zum Prozess“, erklärte Tomlin. „Die informellen Momente, die Entwicklung junger Spieler, die Interaktion mit Teamkollegen – das fasziniert ihn. Ich glaube, er hat eine Art Sucht danach. Und die einzige Möglichkeit, das zu stillen, ist, weiterhin aktiv zu sein. Er ist körperlich topfit und in Bestform. Am Ende wird er Football spielen.“

Rodgers’ Beziehung zum Football ist unbestritten, doch seine Einstellung zur Offseason ist bekannt: Er vermeidet sie konsequent. Im vergangenen Jahr unterzeichnete er seinen Vertrag erst kurz vor dem verpflichtenden Minicamp im Juni. Sollte er 2026 zurückkehren, wird er voraussichtlich für die Steelers auflaufen – ein Team, das bereits jetzt mit Drew Allar, Mason Rudolph und Will Howard stark besetzt ist.

Die Steelers drafteten Allar in der dritten Runde, was die Konkurrenz im Quarterback-Room zusätzlich verschärft. Rodgers hat sich bisher nicht offiziell zu einer Rückkehr nach Pittsburgh geäußert. Sollte er jedoch bleiben, müsste er sich gegen drei weitere Quarterbacks durchsetzen – eine Herausforderung, die selbst für einen erfahrenen Spieler wie ihn nicht einfach wäre.