Sean McVay, Head Coach der Los Angeles Rams, hat seine gereizte Stimmung während des NFL-Drafts 2026 eingestanden. In einer Pressekonferenz nach dem zweiten Tag des Drafts räumte er ein, am Vorabend „grumpy“ – also gereizt – gewirkt zu haben. Diese Äußerung bezog sich auf die Auswahl von Quarterback Ty Simpson an 13. Stelle in der ersten Runde.
McVay begann seine Ausführungen mit einer humorvollen Frage an die anwesenden Journalisten: „Was denkt ihr? Bin ich jetzt wütend?“ Anschließend betonte er die Einheitlichkeit der Teamentscheidungen: „Eines ist sicher: An unserer Geschlossenheit bei jeder Entscheidung gibt es keinen Zweifel. Ich war gestern etwas gereizt, aber wir sind begeistert.“
Er räumte ein, dass seine Mimik möglicherweise falsch interpretiert werden könnte, und erklärte: „Ich möchte darauf hinweisen, dass meine Stimmung gestern nicht mit der Auswahl zu tun hatte. Das war einfach ein normaler Tag mit anderen Themen.“ Die eigentliche Ursache für seine gereizte Art lag jedoch in der emotionalen Bindung zum aktuellen Starting-Quarterback Matthew Stafford.
McVay sagte: „Ich bin begeistert, Ty Simpson zu verpflichten. Es ist eine Ehre für ihn, von Matthew Stafford zu lernen und in diesem Umfeld zu spielen. Irgendwann wird die Zeit kommen, in der er Staffords Nachfolger wird – aber auf dessen Bedingungen. Das war das Wichtigste, was ich klarstellen wollte, ohne die Begeisterung für Ty und sein Engagement zu schmälern.“
Er betonte, dass die Entscheidung für Simpson ein gemeinsamer Beschluss des gesamten Teams war: „Les Snead und sein Team mochten ihn von Anfang an. Je mehr wir ihn analysierten, desto klarer wurde, dass er ein hochtalentierter Football-Spieler mit einem tiefen Verständnis für Timing und Rhythmus ist. Man sieht sofort, dass er der Sohn eines Coaches ist. Sein Werdegang ist beeindruckend.“