Amazon prüft derzeit eine Neuauflage der Reality-Show „The Apprentice“, die einst durch Donald Trump bekannt wurde. Diesmal soll sein Sohn, Donald Trump Jr., die Moderation übernehmen. Laut dem Wall Street Journal befinden sich die Gespräche noch in einer frühen Phase – eine offizielle Anfrage an die Trump-Familie steht bisher aus.

Auf „The View“ diskutierten die Moderatorinnen am Freitag über die potenzielle Neuauflage. Während Sunny Hostin Sympathie für das Projekt zeigte, äußerten sich andere kritisch.

Hostin erklärte, sie würde das Format unterstützen, wenn die Protagonisten damit aus der Politik in die Unterhaltungsbranche wechseln könnten:

„Vielleicht könnten sie einfach alle in eine Reality-Show gehen, aus dem Weißen Haus rauskommen, aus der Regierung raus – und das machen. Davon wäre ich sehr begeistert.“

Sara Haines hingegen bezweifelt, dass ein Neustart ohne Donald Trumps einzigartigen Charakter funktionieren würde:

„Es ist lustig, dass sie denken, sie könnten einfach die Rollen tauschen. Es brauchte eine ganz besondere Persönlichkeit – jemanden, der gemein sein konnte und bei dem die Leute dachten: Wow. Dass daraus der Präsident werden würde, wusste niemand. Aber nur weil Don Jr. den Nachnamen trägt, heißt das nicht, dass man Trump einfach wie eine Karte austauschen kann. So funktioniert das nicht.“

Alyssa Farah Griffin räumte ein, dass der Neustart für Amazon zumindest kurzfristig ein Erfolg sein könnte:

„Wenn man einen Bruchteil der Menschen, die Trump gewählt haben, für ein oder zwei Jahre dazu bringt, diese Show zu schauen – warum nicht? Aber 2028 wird die Trump-Müdigkeit sehr real sein. Ich würde keinen 10-Jahres-Vertrag unterschreiben, vielleicht eher ein Jahr als Testlauf. Die MAGA-Anhänger würden einschalten, und der Rest von uns könnte einfach wegschauen. Und für ein Jahr hätten wir chaotisches Fernsehen auf Amazon.“

Die Diskussion zeigt: Während einige die Neuauflage als unterhaltsames Format sehen, zweifeln andere an der Attraktivität ohne den Original-Moderator.

Quelle: The Wrap