Die beliebte Zahlungs-App Venmo führt ein umfassendes Redesign ein und setzt dabei auf mehr Datenschutz. Ab sofort wird der Onboarding-Prozess für neue Nutzer so angepasst, dass Transaktionsbeiträge standardmäßig nur noch für Freunde sichtbar sind – statt öffentlich.

Diese Änderung ist ein bedeutender Schritt für eine Plattform, die in der Vergangenheit wiederholt mit Datenschutzproblemen zu kämpfen hatte. So deckte BuzzFeed News 2021 auf, wie einfach sich das Konto von US-Präsident Joe Biden und Personen aus seinem Umfeld über Venmo auffinden ließen. Damals gab es keine Möglichkeit, Kontakte privat zu halten. Venmo reagierte zwar schnell mit einer Anpassung, doch die neue Standardregelung soll künftig solche Vorfälle verhindern.

Im Rahmen des Redesigns können neue Nutzer zwar weiterhin entscheiden, ihre Beiträge öffentlich zu teilen – doch die neue Voreinstellung setzt ein klares Zeichen für mehr Privatsphäre. Ob bestehende Nutzer ebenfalls von dieser Änderung profitieren, ist derzeit noch unklar.

Die App, die zu PayPal gehört, bleibt damit nicht nur eine praktische Lösung für schnelle Geldtransfers, sondern positioniert sich auch als datenschutzfreundlichere Alternative zu anderen sozialen Zahlungsdiensten.

Quelle: The Verge