Apple plant, in iOS 27 die Integration externer KI-Modelle in seine Apple Intelligence-Plattform zu ermöglichen. Damit könnten Nutzer zukünftig zwischen verschiedenen generativen KI-Diensten wählen, statt ausschließlich auf Apples eigene Modelle angewiesen zu sein.
Laut internen Quellen und Branchenbeobachtern soll diese Funktion nicht nur auf iPhones, sondern auch auf iPads und Macs verfügbar sein. Die Erweiterung zielt darauf ab, Nutzern mehr Kontrolle über ihre KI-Erfahrungen zu geben und gleichzeitig die Abhängigkeit von Apple-eigenen Lösungen zu verringern.
Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Apple seine KI-Strategie weiter ausbaut. Apple Intelligence wurde erstmals mit iOS 18 eingeführt und bietet bereits jetzt Funktionen wie Texterstellung, Bildgenerierung und Sprachassistenz – allerdings bisher nur mit Apples eigenen Modellen.
Mit der geplanten Unterstützung für Drittanbieter-KI-Modelle könnte Apple auf den wachsenden Druck der Nutzer reagieren, die mehr Auswahl und Transparenz bei KI-Diensten fordern. Besonders in Europa und anderen Regionen, in denen strenge Datenschutzbestimmungen gelten, könnte diese Flexibilität die Attraktivität der Apple-Plattform erhöhen.
Experten vermuten, dass Apple zunächst eine begrenzte Anzahl vertrauenswürdiger Partner zulassen wird, um die Qualität und Sicherheit der externen Modelle zu gewährleisten. Mögliche Kandidaten könnten etablierte Anbieter wie Google, Microsoft oder Mistral AI sein, die bereits eigene KI-Lösungen anbieten.
Die Einführung der Funktion ist voraussichtlich für den Herbst 2025 geplant, wenn iOS 27 und die dazugehörigen Updates für iPads und Macs erscheinen. Nutzer könnten dann in den Einstellungen von Apple Intelligence zwischen verschiedenen KI-Modellen wechseln und so ihre bevorzugten Dienste auswählen.