Ungewissheit um Rodgers' Zukunft
Steelers-Besitzer Art Rooney II hatte vor einem Monat noch erwartet, vor dem NFL-Draft Klarheit über die Zukunft von Aaron Rodgers zu haben. Doch diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt. Auf NFL Network äußerte Rooney nun, dass die Kommunikation mit Rodgers weiterhin aktiv sei und eine Entscheidung in Kürze bevorstehe.
"Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit Aaron", erklärte Rooney. "Er hält uns über seine Pläne auf dem Laufenden. Auch wenn ich dachte, wir hätten die Angelegenheit bereits geklärt, glaube ich, dass wir in den nächsten Wochen zu einer Entscheidung kommen werden."
Rodgers, der nach seiner Rückkehr zu den Jets in der Vorsaison zunächst als Starting-Quarterback geplant war, verlor seinen Stammplatz an Zach Wilson und wurde im April entlassen. Seitdem hält er sich fit und bleibt ein gefragter Free Agent auf dem Markt.
Unrestricted Free Agent Tender als strategische Absicherung
Die Steelers hatten kürzlich einen Unrestricted Free Agent Tender auf Rodgers angewendet. Rooney betonte jedoch, dass dies keine Vorentscheidung für eine Verpflichtung sei, sondern eine rein strategische Maßnahme.
"Der Tender gibt uns vor allem die Möglichkeit, einen Kompensationspick zu erhalten, falls Aaron sich für ein anderes Team entscheidet – was wir nicht erwarten", so Rooney. "Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Sollte er wider Erwarten wechseln, wären wir für einen Kompensationspick berechtigt. Das ist aber nicht die große Sache, sondern eine Absicherung für den unwahrscheinlichen Fall."
Die eigentliche Frage für die Steelers bleibt: Wird Rodgers in dieser Saison ihr Starting-Quarterback sein? Rooney ist zuversichtlich, dass die Antwort darauf bald kommen wird.
Hintergrund: Rodgers' aktuelle Situation
- Aaron Rodgers wurde im April 2024 von den New York Jets entlassen, nachdem er seinen Stammplatz an Zach Wilson verloren hatte.
- Der 40-jährige Quarterback bleibt ein gefragter Free Agent und trainiert weiterhin, um seine Fitness zu erhalten.
- Die Steelers hatten ihn bereits im März 2023 als Backup für Kenny Pickett in Betracht gezogen, entschieden sich dann aber für Russell Wilson.
- Falls Rodgers einen neuen Vertrag in Pittsburgh unterschreibt, müsste er sich in einem internen Wettbewerb gegen Russell Wilson und Mason Rudolph durchsetzen.