Ein voller Erfolg – und ich kann es kaum erwarten, das erste Album zu hören. Danke an Tim, meinen ältesten Freund und Konzertbegleiter, für diesen Tipp.
Die Londoner Band Ashnymph mischt in ihrer Musik postpunkige Melodien mit Krautrock-Rhythmen und industriellem Grime. Ihr Debüt-EP „Childhood“ bewegt sich zwischen traumhaften, von Hall überlagerten Vocals und tanzbaren Vier-Viertel-Takten. Ein packender Einstieg einer Band, die kurz vor einem großen Durchbruch steht.
„Childhood“ beginnt mit einer ambienten Aufnahme, die Schritte in einem Flur zeigt – begleitet von wirbelnden Synth-Klängen. Dann setzt mit „Island in the Sky“ ein motorikhafter Beat ein, untermalt von pulsierendem Bass. Die Stimme wirkt dünn, fast digital manipuliert – doch genau das verleiht dem Track eine einzigartige, fast hypnotische Atmosphäre.
Die EP zeigt, wie Ashnymph Genres wie Post-Punk, Gothic Rock und elektronische Tanzmusik verschmelzen lässt. Wer nach frischen Klängen mit Tiefgang sucht, sollte hier genau hinhören.