Die Minnesota Timberwolves steckten in der ersten Halbzeit von Spiel 4 der NBA-Playoffs in der Klemme: Zwei Stammspieler, darunter Star Anthony Edwards, fielen mit Verletzungen aus. Die Denver Nuggets gingen mit Schwung in die Pause – doch genau das war der Moment, in dem Ayo Dosunmu zum Zug kam.

Der erst kürzlich von den Chicago Bulls geholte Spieler lieferte eine historische Leistung ab: 43 Punkte in 42 Minuten – beides Karrierebestwerte. Sein Trefferquote war beeindruckend: 13 von 17 Würfen trafen, darunter fünf von fünf Dreiern. Zudem verwandelte er alle 12 Freiwürfe. Eine solche Statistik wäre selbst für einen All-Star außergewöhnlich, doch Dosunmu, der noch vor wenigen Monaten in Chicago kaum Spielzeit sah, schrieb damit NBA-Geschichte.

Am Ende stand ein deutlicher 112:96-Sieg der Timberwolves, der ihnen eine 3:1-Führung in der Serie gegen die Nuggets bescherte. Dosunmu war nicht nur der Topscorer des Spiels, sondern auch der Matchwinner, der sein Team aus der Krise riss.

Sein Auftritt unterstreicht, wie wichtig Flexibilität und Teamplay in den Playoffs sind – und dass selbst vermeintliche Ergänzungsspieler zum Helden werden können.

Quelle: Defector