Carson Beck, Quarterback der Arizona Cardinals, erinnert sich an die lange Zeit im College, als er das Teamgelände vor dem Rookie-Minicamp betrat. Der in der dritten Runde gedraftete Spieler traf dort auf Left Tackle Paris Johnson, der bereits in seiner vierten NFL-Saison steht und mit Beck gemeinsam an der University of Georgia rekrutiert wurde.

Beck verbrachte fünf Jahre an der Universität Georgia – davon zwei als Stammspieler in den Jahren 2023 und 2024. Anschließend wechselte er nach Miami, bevor er im vergangenen Monat von den Cardinals in der dritten Runde ausgewählt wurde.

„Jeder muss sein eigenes Rennen laufen“

„Ich glaube, jeder muss sein eigenes Rennen laufen“, erklärte Beck am Donnerstag auf der Website des Teams. „Diese drei Jahre als Spieler und Stammspieler sind unbezahlbar.“ Er betonte zudem, dass „Erfahrung nichts wert ist, wenn man die daraus gewonnenen Lehren nicht anwendet.“ Beck strebt weiteres Wachstum an, während er sich in die Quarterback-Hierarchie einarbeitet, die neben ihm auch Jacoby Brissett und Gardner Minshew umfasst.

„Selbst wenn ich irgendwann der Starting-Quarterback wäre, lernt man ständig dazu – durch Spielpraxis, vergangene Erfahrungen, Meetings und Gespräche mit Teamkollegen. Man versucht, von jedem kleinste Hinweise mitzunehmen“, so Beck weiter. „Es gibt nur einen Quarterback auf dem Feld … Ich würde natürlich gerne spielen und gute Leistungen zeigen, aber wir werden sehen, wohin es mich führt.“

Herausfordernde Konkurrenz und neue Chancen

Die Quarterback-Position bei den Cardinals ist hart umkämpft. Doch das Team hat mit einem neuen Trainer einen Neuanfang geschaffen, der wenig Verbindung zur Vergangenheit hat. Diese Situation könnte Beck zugutekommen, falls er sein Potenzial auf dem Feld unter Beweis stellt.