Die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hat ihre Klage gegen Elon Musk wegen des umstrittenen Twitter-Erwerbs (heute X) mit einer Einigung beendet. Der Tesla-CEO muss nun deutlich weniger zahlen als ursprünglich gefordert. Gleichzeitig läuft eine weitere Klage Musks gegen Sam Altman.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat die SEC ihre Klage gegen Musk um eine weitere Partei erweitert: den Elon Musk Revocable Trust. Dieser Trust wird nun ebenfalls in die Einigung einbezogen.
Hintergrund der SEC-Klage
Im Jahr 2022 hatte die SEC Musk vorgeworfen, er habe seine Käufe von Twitter-Aktien nicht rechtzeitig offengelegt. Damals hatte Musk Aktien im Wert von über 500 Millionen US-Dollar erworben, ohne dies fristgerecht zu melden. Die SEC argumentierte, dass Investoren durch diese Verzögerung geschädigt wurden, da sie ihre Aktien zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkauften. Die Behörde forderte zunächst eine Strafe von mindestens 150 Millionen US-Dollar.
Die Einigung: Ein Schnäppchen für Musk
Die nun erzielte Einigung sieht vor, dass Musk und der Elon Musk Revocable Trust deutlich weniger zahlen müssen als ursprünglich gefordert. Die genauen Details der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Strafe im Vergleich zur ursprünglichen Forderung stark reduziert wurde. Die SEC bestätigte die Einigung, ohne konkrete Zahlen zu nennen.
Musks Gegenklage gegen Sam Altman
Während die SEC-Klage nun vorerst beigelegt ist, läuft eine weitere juristische Auseinandersetzung: Musk verklagt den ehemaligen OpenAI-CEO Sam Altman. Die Details dieser Klage sind bisher nicht öffentlich bekannt. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Rechtsstreit entwickelt.
Die Einigung mit der SEC markiert einen weiteren Schritt in der juristischen Aufarbeitung des Twitter-Erwerbs. Für Musk scheint die Angelegenheit mit einem vergleichsweise geringen finanziellen Aufwand beendet zu sein.