Interventionsprogramm statt Prozess

Der Außenverteidiger der Atlanta Falcons, James Pearce, hat sich bereit erklärt, an einem sechsmonatigen Interventionsprogramm teilzunehmen. Dadurch entgeht er einem Prozess wegen mehrerer schwerwiegender Vorwürfe, die sich auf einen Vorfall mit seiner Ex-Partnerin im Februar beziehen.

Wie aus einem Bericht am Donnerstagmorgen hervorging, einigten sich Pearces Anwälte mit der Staatsanwaltschaft auf diese Lösung. Sein Verteidiger Yale Sanford bestätigte gegenüber ESPN, dass Pearce während des Programms an Therapiesitzungen teilnehmen und den Kontakt zu seiner Ex-Partnerin meiden muss. Bei erfolgreicher Absolvierung werden die Anklagen fallen gelassen.

Vorwürfe und mögliche NFL-Disziplin

Pearce war mit den Vorwürfen der schweren Körperverletzung mit einer gefährlichen Waffe, Flucht vor der Polizei, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte mit Gewalt sowie Nachstellung (Stalking) konfrontiert. Die NFL prüft den Fall weiterhin auf mögliche disziplinarische Maßnahmen gemäß ihrer Personal Conduct Policy.

Reaktionen und weitere Schritte

Pearce erschien per Video aus einem Gerichtssaal im Miami-Dade County zur Anhörung und stimmte der Vereinbarung zu. Sollte er das Programm erfolgreich abschließen, könnten die Anklagen fallen gelassen werden. Die genauen Bedingungen des Programms wurden nicht öffentlich detailliert.

Die Falcons haben sich bisher nicht öffentlich zu der Angelegenheit geäußert. Die Situation bleibt für den Verein und den Spieler vorerst unkommentiert.