Framework setzt auf bewährte Prinzipien – auch beim neuen Laptop 13 Pro
Framework hat sich in den letzten Jahren als Vorreiter für modulare und reparaturfreundliche Laptops etabliert. Mit dem Laptop 13 Pro setzt das Unternehmen nun auf eine überarbeitete Version seines 13-Zoll-Modells, das weiterhin alle Grundsätze der Marke beibehält. Fast alle Komponenten bleiben mit älteren Modellen kompatibel – etwa Teile des neuen 13 Pro können ohne Probleme im Original-Laptop 13 aus dem Jahr 2021 verbaut werden.
Neues Design, mehr Leistung – aber keine Kompromisse bei der Modularität
Der Laptop 13 Pro ist laut Framework eine „komplett überarbeitete Version“, die auf Feedback von Nutzern basiert. Dazu gehören ein größerer Akku, ein neues Gehäuse, mehr Speicher, ein haptisches Trackpad und ein benutzerdefiniertes Touch-Display. Die Farbwahl – Schwarz – unterstreicht das schlichte, industrielle Design der Marke. CEO Nirav Patel kommentierte dazu:
„Das Design erinnert sofort an ein ThinkPad – und das ist ein großes Kompliment.“
Akku-Upgrade: 74 Wh für bis zu 20 Stunden Laufzeit
Der größte Unterschied zum Vorgänger ist der 74-Wh-Akku, der die bisherige Kapazität von 55 Wh (2021) und 61 Wh (spätere Modelle) deutlich übertrifft. Um den größeren Akku unterzubringen, wurde das Gehäuse neu gestaltet. Framework verspricht damit bis zu 20 Stunden Laufzeit bei Netflix-Streaming in 4K – ein Beweis soll über YouTube folgen. Patel betonte jedoch:
„Für den neuen Akku benötigen Sie auch die neue Unterschale. Zudem ist die Batterie dicker, weshalb Sie auf die neue Eingabedeckel-Einheit mit haptischem Trackpad umsteigen müssen.“
Trotz der Veränderungen bleibt die Modularität erhalten: Alle Komponenten lassen sich nachrüsten, auch wenn einige Upgrades eine Kombination aus neuer Hardware erfordern.
Intels Panther Lake und AMD Ryzen AI 300 im Vergleich
Der Laptop 13 Pro wird mit Intels Core Ultra Series 3 (Panther Lake) und AMDs Ryzen AI 300-Serie angeboten. Beide Prozessoren versprechen hohe Effizienz und Leistung – selbst für anspruchsvolle Spiele wie Cyberpunk 2077. Nutzer können zwischen den Intel-Chips Core Ultra 5, X7 oder X9 sowie der AMD-Option wählen. Framework und Intel betonen, dass die neuen Chips trotz ihrer Effizienz genug Power für AAA-Titel bieten.
LPDDR5X-Speicher und Dolby Atmos-Sound
Ein weiterer wichtiger Wechsel betrifft den Arbeitsspeicher: Statt herkömmlicher SO-DIMMs setzt Framework nun auf LPCAMM2, das mit LPDDR5X arbeitet. Das Ergebnis sind bessere Energieeffizienz und höhere Speicherbandbreite. Zudem wurden die Lautsprecher neu positioniert – sie sind nun seitlich angebracht und mit Dolby Atmos zertifiziert.
Fazit: Modularität trifft auf moderne Technik
Mit dem Laptop 13 Pro beweist Framework, dass modulare Laptops nicht nur nachhaltig, sondern auch technisch auf dem neuesten Stand sein können. Die Kombination aus größerem Akku, leistungsstarken Chips und verbessertem Design macht das Gerät zu einer starken Option für Profis und Enthusiasten. Die Kompatibilität mit älteren Modellen bleibt dabei ein zentrales Verkaufsargument.