Eine interaktive Karte, die den Bau von Datenzentren und KI-Politik in Oregon dokumentiert, wurde von der Einwohnerin Isabelle Reksopuro entwickelt. Als sie hörte, dass Google öffentliches Land für seine Datenzentren in ihrer Heimatregion nutzen wollte, begann sie, die Fakten zu prüfen.

„Es gibt viele Fehlinformationen über Datenzentren“, sagte Reksopuro. Google bestritt, das Land in Anspruch zu nehmen. Technisch gesehen hatte die Stadt The Dalles, nahe der Grenze zu Washington, versucht, ein 60 Hektar großes Grundstück im Mount Hood National Forest zurückzufordern. Der Grund: Die Stadt benötige Zugang zum Wassereinzugsgebiet des Mount Hood, um den Bedarf ihrer rund 16.000 Einwohner (Stand 2020) zu decken.

Google fungiert dabei lediglich als „unbenannter Großverbraucher“ der Infrastruktur. Die Karte von Reksopuro bietet nun Transparenz und zeigt, wie sich die Datenzentren auf die Region auswirken könnten.

Quelle: The Verge