Der Running Back der University of Missouri, Ahmad Hardy, wurde am vergangenen Sonntag bei einem Open-Air-Konzert im US-Bundesstaat Mississippi angeschossen. Die Tat ereignete sich inmitten einer Menschenmenge, wie lokale Behörden bestätigten.

Am Donnerstag wurde ein 20-jähriger Verdächtiger in Paducah, Kentucky festgenommen. Laut Associated Press handelt es sich um Rashodrick Harris. Wie die Staatsanwaltschaft von Mississippi mitteilte, befindet er sich derzeit in Gewahrsam und wartet auf seine Auslieferung. Eine offizielle Anklage steht noch aus.

Hardy musste sich nach der Schießerei einer Operation unterziehen und wurde am Mittwoch nach Missouri zurückgebracht. Sein Zustand wird als stabil beschrieben, doch die langfristigen Folgen für seine sportliche Karriere sind noch unklar. Die Saison 2026 könnte durch die Verletzungen beeinträchtigt werden.

Laut Ermittlungsberichten wurden drei weitere Personen vorübergehend festgenommen. Sie wurden jedoch ohne Anklage wieder freigelassen. Die Identifizierung des Hauptverdächtigen erfolgte durch Überwachungsvideos. Ein Zeuge lieferte entscheidende Hinweise, die zur Ausstellung eines Haftbefehls führten.

In der vergangenen Saison erzielte Hardy 1.649 Yards für Missouri und belegte damit den zweiten Platz in der FBS-Statistik. Sollte er länger ausfallen, hätte dies erhebliche Auswirkungen auf das Team der SEC.