Der ehemalige NFL-Spieler Mark Gastineau gibt nicht auf: Er hat gegen die Abweisung seiner Klage gegen ESPN, die NFL und NFL Films Berufung eingelegt. Der Fall dreht sich um den Dokumentarfilm „The New York Sack Exchange“, der im März vor einem Bundesgericht abgewiesen worden war.
Vorwürfe: Unerlaubte Nutzung und falsche Darstellung
Gastineau wirft den Produzenten des Films vor, ein Gespräch zwischen ihm und Brett Favre über einen umstrittenen Sack, der es Michael Strahan ermöglichte, Gastineaus Saisonrekord zu brechen, ohne seine Zustimmung verwendet zu haben. Zudem behauptet er, dass die Darstellung seiner Person im Film „böswillig falsch“ sei. Ein weiteres Argument: Die Produzenten hätten absichtlich Aufnahmen weggelassen, die Gastineau und Favre beim Händeschütteln zeigen.
Rechtliche Schritte: Berufung eingereicht
Nach der Abweisung der Klage im März hat Gastineau nun Berufung eingelegt. Der erste Schritt im Berufungsverfahren ist eine einfache Einreichung der Absichtserklärung, ohne dass bereits Argumente oder Schriftsätze vorgelegt werden müssen. Die Beklagten hatten zuvor einen Antrag auf Klageabweisung gestellt, da sie der Meinung waren, dass die Klage keine rechtliche Grundlage für eine Haftung darstelle – selbst wenn alle behaupteten Fakten zutreffen.
Wie geht es weiter?
Das Berufungsverfahren wird voraussichtlich mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen. Sollte Gastineau erfolgreich sein, könnte der Fall an das Bundesgericht zurückverwiesen werden, um weiterverhandelt zu werden.