Meta Quest 3 und Quest 3S werden deutlich teurer
Ab dem 19. April 2025 erhöht Meta die Preise für seine VR-Headsets der Quest-Serie. Die Gründe dafür liegen in den gestiegenen Produktionskosten, insbesondere durch den anhaltenden RAM-Mangel und die hohe Nachfrage nach Speicherchips durch KI-Unternehmen.
Neue Preise für Meta Quest 3 und Quest 3S
Der Meta Quest 3 wird um 100 Dollar teurer und kostet ab April 599 Dollar. Der Quest 3S steigt je nach Speichervariante auf 350 Dollar (128 GB) oder 450 Dollar (256 GB) – das entspricht einer Preiserhöhung von 50 Dollar.
Auch generalüberholte Modelle betroffen
Nicht nur Neuware wird teurer: Auch generalüberholte Quest-Headsets müssen mehr kosten. Der refurbished Quest 3 steigt um 100 Dollar auf 550 Dollar. Der refurbished Quest 3S kostet ab April 320 Dollar (128 GB) oder 410 Dollar (256 GB) – ebenfalls 50 Dollar mehr.
Warum steigen die Preise? RAM-Krise trifft Hardware-Hersteller
Meta begründet die Preiserhöhungen mit den stark gestiegenen RAM-Kosten. Durch die hohe Nachfrage von KI-Unternehmen nach Speicherchips für ihre Rechenzentren ist der Markt für Arbeitsspeicher knapp geworden. Dies betrifft nicht nur Meta: Auch Sony erhöhte kürzlich die Preise für die PS5 und das PlayStation Portal aus ähnlichen Gründen. Microsoft zog mit teureren Surface-PCs nach.
Keine Preiserhöhung für Zubehör und Smart Glasses
Positiv für Käufer: Die Preise für Zubehör wie Controller oder Ladegeräte bleiben unverändert. Zudem plane Meta derzeit keine Erhöhungen für seine Smart Glasses, wie das Unternehmen gegenüber The Verge bestätigte.
Fazit: Höhere Kosten für VR-Enthusiasten
Die Preiserhöhungen bei Meta Quest treffen vor allem VR-Fans, die auf die neuesten Modelle setzen. Während Neuware und generalüberholte Einheiten teurer werden, bleiben Zubehör und Smart Glasses vorerst stabil. Die Branche leidet unter den Folgen der globalen Chipknappheit, die auch andere Tech-Giganten wie Sony und Microsoft zu ähnlichen Maßnahmen zwingt.