Die Schlussplädoyers im Rechtsstreit zwischen Elon Musk und OpenAI-Gründer Sam Altman haben heute für einige skurrile Momente gesorgt. Steven Molo, der Anwalt von Musk, lieferte dabei eine Performance, die eher an eine Comedy-Show als an ein juristisches Plädoyer erinnerte.

Molo stolperte nicht nur über seine eigenen Worte, sondern verwechselte auch die Namen der Mitangeklagten. So nannte er Greg Brockman, einen der Mitbeklagten, fälschlicherweise Greg Altman. Noch peinlicher: Er behauptete, Musk verlange kein Geld – eine Aussage, die vom Richter umgehend korrigiert werden musste. Damit nicht genug, räumte Molo zwar ein, dass in den vergangenen Wochen viele Lügen aufgetischt wurden, lieferte aber kaum Beweise für die rechtlichen Ansprüche seines Mandanten.

Die Vertreterin von OpenAI, Sarah Eddy, konterte diese Aussagen mit einer schlichten, aber effektiven Strategie: Sie präsentierte die chronologisch geordnete Beweiskette, die das Unternehmen in den letzten Wochen vorgelegt hatte. Eine klare und überzeugende Gegenüberstellung, die die Schwächen von Musks Argumenten offenlegte.

Der Prozess, der als einer der ungewöhnlichsten der letzten Jahre gilt, zeigt einmal mehr, wie sehr sich die Fronten zwischen Musk und OpenAI verhärtet haben. Während Musks Team mit peinlichen Fehlern kämpft, setzt OpenAI auf Fakten und klare Beweisführung. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich der Streit weiterentwickelt – und ob die Gerichte den chaotischen Auftritt von Musks Anwalt ernst nehmen werden.

Quelle: The Verge