Preissenkungen bei Game Pass – aber ohne Call of Duty

Microsoft hat am Dienstag angekündigt, die Preise für seine Game Pass-Abos deutlich zu senken. Gleichzeitig entfällt jedoch der sofortige Zugang zu neuen Titeln der beliebten Call of Duty-Reihe. Die Änderungen gelten ab sofort in den USA, weitere Regionen sollen folgen.

Neue Preise im Überblick

  • Game Pass Ultimate: 22,99 US-Dollar pro Monat (vorher 29,99 US-Dollar, Reduzierung um 23 %)
  • PC Game Pass: 13,99 US-Dollar pro Monat (vorher 16,49 US-Dollar, Reduzierung um 22 %)

Ab sofort erhalten Abonnenten keinen sofortigen Zugang mehr zu neuen Call of Duty-Spielen. Diese werden erst in der folgenden Ferienzeit im Game Pass verfügbar sein. Bereits veröffentlichte Titel der Serie bleiben jedoch weiterhin für Abonnenten zugänglich.

Begründung von Microsoft

„Game Pass Ultimate ist für zu viele Spieler zu teuer geworden.“
Asha Sharma, neu ernannte Xbox-CEO

Sharma äußerte sich in einem Social-Media-Post zu den Änderungen und verwies auf ein kürzlich geleaktes internes Memo, das ähnliche Kritikpunkte enthielt. „Wir werden weiterhin lernen und uns weiterentwickeln, um Game Pass besser an die Bedürfnisse der Spieler anzupassen“, so Sharma weiter.

Reaktionen und Auswirkungen

Die Ankündigung sorgt für gemischte Reaktionen. Während einige Spieler die Preissenkungen begrüßen, kritisieren andere den Verlust des sofortigen Zugangs zu neuen Call of Duty-Titeln. Besonders die Community der kompetitiven Spieler zeigt sich enttäuscht, da der sofortige Zugang zu neuen Spielen oft entscheidend für den Spielspaß ist.

Microsoft betont, dass die Änderungen Teil einer langfristigen Strategie seien, um den Game Pass attraktiver und zugänglicher zu gestalten. Weitere Details zu den Auswirkungen in anderen Regionen, insbesondere in Europa, sollen in den kommenden Wochen folgen.