Die ehemalige Technologiechefin von OpenAI, Mira Murati, hat im Rahmen des laufenden Rechtsstreits zwischen Elon Musk und Sam Altman eine belastende Aussage getroffen. In einer Video-Aussage, die am Mittwoch vor Gericht gezeigt wurde, erklärte Murati unter Eid, dass OpenAI-CEO Sam Altman sie über die Sicherheitsstandards eines neuen KI-Modells getäuscht habe.

Murati bestätigte, dass Altman ihr gegenüber fälschlicherweise behauptet habe, die Rechtsabteilung von OpenAI habe entschieden, dass das neue KI-Modell nicht dem internen Sicherheitsausschuss für die Bereitstellung vorgelegt werden müsse. Auf die direkte Frage, ob Altman in diesem Punkt die Wahrheit gesagt habe, antwortete Murati klar: „Nein.“

Ihre Aussage wirft ein kritisches Licht auf die Führungspraktiken bei OpenAI. Murati erklärte, dass Altmans Verhalten während ihrer Amtszeit als CTO ihre Arbeit erheblich erschwert habe. Ihre Kritik an der Führung des Unternehmens sei dabei nicht nur technischer Natur, sondern betreffe auch grundlegende Managementstrukturen.

Der Rechtsstreit zwischen Elon Musk und Sam Altman, der sich um Vorwürfe der Vertragsverletzung und unlauterer Geschäftspraktiken dreht, nimmt damit eine neue Wendung. Die Aussagen Muratis könnten weitreichende Konsequenzen für die Zukunft von OpenAI haben, insbesondere in Bezug auf die Transparenz und Sicherheit bei der Entwicklung von KI-Technologien.

Quelle: The Verge