Die PGA Tour vollzieht eine bedeutende Veränderung für den Start der kommenden Saison. Wie aus Kreisen der Tourführung bekannt wurde, wird es 2027 keine Saisoneröffnungsturniere mehr in Hawaii geben.
Ende einer Ära: Sentry-Turnier fällt weg
Das traditionsreiche Sentry-Turnier, das seit 1999 auf dem Plantation Course in Kapalua ausgetragen wurde, wird 2027 nicht mehr stattfinden. Bereits für 2026 war das Turnier aufgrund von Wasserlieferungsproblemen auf Maui abgesagt worden. In der offiziellen Pressemitteilung verwies die Tour auf die „logistischen Komplexitäten, die mit der Austragung eines Turniers auf der Insel Maui verbunden sind“.
Mögliche Umwandlung des Sony Open
Der Sony Open in Honolulu könnte dagegen eine neue Heimat finden: Die PGA Tour prüft derzeit, das Turnier ab 2027 als Teil der PGA Tour Champions fortzuführen. Damit bliebe die Tour weiterhin in Hawaii präsent, allerdings mit einem anderen Format.
Hintergründe und Parallelen
Die Entscheidung reiht sich in eine Reihe von Abwanderungen großer Sportligen aus Hawaii ein. So verlegte die NFL vor etwa einem Jahrzehnt den Pro Bowl von Honolulu nach Orlando. Ob die PGA Tour mit dieser Maßnahme gezielt auf logistische Probleme in Hawaii reagiert oder eine generelle Neuausrichtung des Saisonstarts anstrebt, bleibt unklar.
„Die PGA Tour hat in den letzten Jahren unter Brian Rolapp als CEO tiefgreifende Veränderungen durchlaufen. Diese Entscheidung könnte ein weiterer Schritt in dieser strategischen Neuausrichtung sein.“
Zukunft des Saisonstarts ungewiss
Wann und wo die PGA Tour ihre Saison 2027 eröffnen wird, steht noch nicht fest. Die Tourführung hält sich mit konkreten Plänen zurück. Fest steht jedoch: Die Ära der hawaiianischen Saisoneröffnung neigt sich dem Ende zu.