Die zweite Staffel von "Rivals" entführt die Zuschauer zurück in die glamouröse, aber skandalträchtige Welt des britischen Adels der 1980er-Jahre. Die Serie, basierend auf den Bestseller-Romanen der verstorbenen Autorin Jilly Cooper, setzt ihre Erfolgsgeschichte fort und übertrifft dabei sogar die erste Staffel an Komplexität und emotionaler Tiefe.

Doch hinter dem prunkvollen Äußeren und den gesellschaftlichen Exzessen steckt ein zentrales Thema: die Liebe in all ihren Facetten. Von der zerrütteten Ehe zwischen Declan (Aidan Turner) und Maud O’Hara (Victoria Smurfit) bis hin zur verbotenen Anziehung zwischen Lizzie Vereker (Katherine Parkinson) und Freddie Jones (Danny Dyer) – beide verheiratet – zeigt die Serie ein facettenreiches Bild menschlicher Beziehungen und der damit verbundenen emotionalen Verstrickungen.

Alex Hassell, der in der Serie den charismatischen Aristokraten und ehemaligen Olympioniken Rupert Campbell-Black verkörpert, erklärt im Gespräch mit Den of Geek, warum die Charaktere und ihre Dynamik das Publikum so faszinieren:

„Die Zuschauer lieben diese Figuren. Sie lieben es, in dieser Welt von Rutshire zu sein, die Charaktere, die Dynamik und die Frechheiten. Alle haben einen guten Sinn für Humor und sind einfach unterhaltsam zu beobachten.“

Doch die zentrale Romanze der zweiten Staffel könnte sich zwischen Rupert und Taggie O’Hara (Bella Maclean) abspielen. Die beiden verbindet eine ungewöhnliche Altersdifferenz von etwa 17 Jahren, doch ihre Beziehung wirkt keineswegs unangemessen oder skandalös. Im Gegenteil: Sie scheinen sich gegenseitig zu inspirieren und zu einem besseren Leben zu motivieren.

„Die Zuschauer reagieren darauf, dass beide versuchen, sich gegenseitig zu verändern und zu besseren Versionen ihrer selbst zu werden“, erklärt Maclean. „Rupert ermutigt Taggie, ihre eigenen Bedürfnisse nicht ständig denen anderer unterzuordnen und sich selbst an erste Stelle zu setzen. Taggie wiederum hilft Rupert, seine Emotionen besser zu verstehen und ein besserer Mensch zu werden.“

Trotz eines leidenschaftlichen Kusses am Ende der ersten Staffel nimmt ihre Beziehung in der zweiten Staffel zunächst eine unerwartet platonische Wendung. Gründe dafür gibt es mehrere – nicht zuletzt Ruperts neue Beziehung zu Cameron Cook (Nafessa Williams), einer TV-Produzentin bei Corinium TV. Diese steckt selbst in einem chaotischen Subplot fest, in dem sie versucht, den Mordversuch an ihrem ehemaligen Chef Lord Tony Baddingham (David Tennant) zu vertuschen. Doch Ruperts Probleme gehen noch tiefer: Ein peinlicher Skandal droht seine politische Karriere zu ruinieren.