Star Trek: Strange New Worlds kehrt mit seiner vierten Staffel am 23. Juli auf Paramount+ zurück. Die zehn Episoden werden bis zum 24. September wöchentlich veröffentlicht. Damit ist dies die vorletzte Staffel, denn eine fünfte und finale Saison wurde bereits angekündigt.
Paramount+ hat bereits einen neuen Trailer veröffentlicht, der eine düsterere Stimmung als die dritte Staffel erkennen lässt. Diese wurde oft für ihren zu albernen und unausgeglichenen Ton kritisiert. Der Trailer wird von Anson Mount als Captain Christopher Pike erzählt und zeigt unter anderem eine explodierende Planeten – ein Hinweis auf die drohenden Gefahren im All.
Doch keine Sorge: Es bleibt auch Raum für Unterhaltung. Der Trailer enthüllt einen kreischenden Alien-Dinosaurier und deutet auf eine Puppenepisode hin, an der das Jim Henson’s Creature Shop beteiligt sein wird.
Starke Verbindungen zum Original
Die vierte Staffel legt einen besonderen Fokus auf Verbindungen zur Originalserie aus den 1960ern. Paul Wesley als junger Captain Kirk spielt eine zentrale Rolle und taucht in mehreren Szenen auf – darunter eine direkte Hommage an Star Trek II: The Wrath of Khan. Auch ein junger Scotty ist zu sehen.
Für Neulinge: Star Trek: Strange New Worlds ist ein Prequel, das mehrere Jahre vor Kirks Übernahme des Enterprise-Kommandos spielt. Die Serie endet mit Kirks Aufstieg zum Kapitän. Sie folgt dabei einem episodischen Format ohne durchgehende Handlungsbögen über die gesamte Staffel.
Das Ende einer Ära
Mit der fünften Staffel, die voraussichtlich nächstes Jahr erscheint, wird die moderne Star-Trek-Ära ihr vorläufiges Ende finden. Die Produktion neuer Serien steht derzeit still – erstmals seit einem Jahrzehnt. Dies markiert das Ende einer Phase, die mit Star Trek: Discovery 2017 begann und die Franchise neu belebt hat.
Besonders bedauerlich ist das Auslaufen von Starfleet Academy, dessen zweite Staffel die letzte sein wird. Nach zwölf Jahren ohne neue Star-Trek-Produktion nach Enterprise war die Rückkehr mit Discovery ein Meilenstein. Wie lange es diesmal bis zur nächsten Serie dauert, bleibt ungewiss.