Die Pittsburgh Steelers haben Drew Allar an 76. Stelle der NFL-Draft ausgewählt. Der ehemalige Quarterback von Penn State verstärkt nun das Team – doch was bedeutet das für Aaron Rodgers?
Kein Einfluss auf Rodgers, betont Quarterback-Coach Tom Arth gegenüber ESPN.
"Ich glaube nicht, dass das irgendwelche Auswirkungen auf Aaron hat."Stattdessen freut sich das Team über die Verpflichtung von Allar und sieht ihn als Teil der Zukunft.
Doch die Entscheidung wirft Fragen auf: Sollte Rodgers zurückkehren, müsste entweder Mason Rudolph oder Will Howard weichen. Das könnte bedeuten, dass die Steelers bereits mit einer möglichen Absage rechnen. Zudem stellt sich die Frage, ob der neue Trainer Mike McCarthy wirklich an Howard festhält – immerhin wurde der Quarterback erst im Vorjahr in der sechsten Runde gedraftet.
Cam Heyward, defensiver Leader der Steelers, ruft die Fans zur Geduld auf.
"Geduld mit dem Prozess. Das Team wächst noch. Wir haben zwei Quarterbacks, mit denen wir uns wohlfühlen – Mason Rudolph und Will Howard. Hoffentlich kommt noch ein weiterer dazu. Aber bleibt geduldig. Kein Team wurde am ersten Draft-Tag aufgebaut."
Die Dynamik hat sich seit vergangener Woche verändert. Damals schien es noch sicher, dass Rodgers seine Pläne vor der Draft bekanntgeben würde – vielleicht sogar mit einer spektakulären Rückkehr. Doch nun bleibt die Unsicherheit. Die Steelers setzen auf Allar, doch die Zukunft von Rodgers bleibt ungewiss.