Die Indianapolis Colts hatten ursprünglich geplant, mit ihrem ersten Pick im NFL-Draft 2026 an Position 47 zu wählen. Doch die Steelers machten ihnen einen Strich durch die Rechnung: Pittsburgh sicherte sich die Auswahl durch einen Trade und verpflichtete den Wide Receiver Germie Bernard von der University of Alabama.

Bernards College-Karriere war geprägt von stetiger Entwicklung: Nach einem Jahr an der Michigan State University und einem weiteren an der University of Washington verbrachte er zwei Jahre bei den Crimson Tide in Alabama. Seine beste Saison spielte er 2025, als er 64 Pässe für 862 Yards und sieben Touchdowns fing. In den Jahren 2024 und 2025 führte er sein Team jeweils in gefangenen Pässen an – ein Beweis für seine Konstanz und Zuverlässigkeit.

Der Trade zwischen den Steelers und den Colts war nicht ohne Hintergründe: Pittsburgh hatte zuvor bereits den Receiver Makai Lemon ausgewählt, korrigierte sich jedoch durch den Wechsel zu Bernard. Im Gegenzug gaben die Steelers ihre Draftrechte an den Positionen 53, 135 und 237 ab und erhielten dafür die Picks 47 und 249. Indianapolis muss nun mit dem 53. Pick vorliebnehmen.

Die Steelers investieren damit früh in einen jungen, vielseitigen Receiver, der sowohl als Slot- als auch als Deep Threat fungieren kann. Bernards Athletik und seine Fähigkeit, in kritischen Momenten zu glänzen, machen ihn zu einem potenziellen Game-Changer für das Pittsburgh-Team.