Die WNBA-Saison 2026 ist bereits eine Woche alt, und die ersten Überraschungen sind da. Einige Teams überzeugen mit starken Leistungen, während andere enttäuschen. Nur zwei Teams bleiben ungeschlagen: die Chicago Sky und die Atlanta Dream. Auf der anderen Seite kämpfen die Los Angeles Sparks und die Connecticut Sun mit Niederlagen.

Gewinner der ersten Woche

Chicago Sky: Überraschend starker Saisonstart

Die Chicago Sky zählten in der Vorsaison zu den schwächsten Teams der Liga und haben ihren Kader in der Offseason komplett umgekrempelt. Mit Neuzugängen wie Rickea Jackson, Skylar Diggins, Jacy Sheldon und Natasha Cloud sowie dem Abgang von Angel Reese und der Verpflichtung von Gabriela Jaquez scheint die Strategie aufzugehen. Die Sky starten mit zwei Siegen in die Saison.

Besonders hervorzuheben ist Rickea Jackson, die in den ersten beiden Spielen durchschnittlich 18,5 Punkte, 6 Rebounds und 4 Assists erzielte. Skylar Diggins übernimmt souverän die Spielmacherrolle mit 18 Punkten, 8 Rebounds und 7 Assists pro Spiel. Auch die junge Kamilla Cardoso glänzt mit starken Leistungen (15 Punkte, 10,5 Rebounds). Die Ergänzungsspielerinnen Sheldon und Jaquez runden das Bild ab. Ein 2-0-Start ist ein vielversprechender Auftakt.

Rickea Jackson heute Abend 🔥 • 18 Punkte • 5 Rebounds • 5 Assists • 2 Blocks

– Women’s Hoops Network (@WomensHoops_USA), 14. Mai 2026

Portland Fire: Expansionsteam überrascht positiv

Als eines der beiden neuen Teams in der Liga zeigt das Portland Fire bereits in der ersten Woche, dass es ernst zu nehmen ist. Nach einer knappen Niederlage starteten sie mit einem Sieg gegen die New York Liberty – dank eines spektakulären Buzzer-Beaters von Sarah Ashlee Barker. Die Atmosphäre im Moda Center war elektrisch, Carla Leite traf entscheidende Würfe, und Bridget Carleton bestätigte die Erwartungen als Starspielerin. Trainer Alex Samara scheint das Team bereits gut zu führen.

Verlierer der ersten Woche

Los Angeles Sparks: Talent verschwendet?

Die Sparks gehören zu den talentiertesten Teams der Liga – mit Stars wie Kelsey Plum, Nneka Ogwumike und Dearica Hamby sowie starken Spielerinnen wie Ariel Atkins, Rae Burrell und Cameron Brink. Doch in der ersten Woche läuft es nicht rund. Nach einer deutlichen Niederlage gegen die Las Vegas Aces folgte ein weiteres Spiel mit 9-Punkte-Rückstand gegen die Indiana Fever. Die Mannschaft wirkt noch nicht eingespielt.

Connecticut Sun: Schwacher Start trotz Aufbauphase

Die Connecticut Sun starten mit drei Niederlagen in die Saison. Zwar fehlt der Mannschaft die Point Guard Leila Lacan, und das Team befindet sich im Neuaufbau, doch die Ergebnisse sind enttäuschend. Die Sun müssen dringend an ihrer Offensive arbeiten, um in der Liga mithalten zu können.

Fazit: Wer kann in der WNBA 2026 überzeugen?

Die erste Woche hat gezeigt, dass die WNBA-Saison voller Überraschungen steckt. Während Teams wie die Chicago Sky und Portland Fire mit starken Leistungen überzeugen, kämpfen andere wie die Los Angeles Sparks und Connecticut Sun mit Problemen. Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Teams ihre frühen Erfolge bestätigen können und welche noch Nachholbedarf haben.

Quelle: SB Nation