Zwei Wochen nach dem NFL-Draft 2026 haben bereits 65 Prozent der ausgewählten Spieler ihren ersten Profivertrag unterzeichnet. 166 von 257 Draft-Picks haben laut einer internen Quelle bis Freitagabend einen Vertrag bei ihren neuen Teams unterschrieben.

Besonders hoch ist die Unterzeichnungsquote in den Runden fünf und sieben: Hier haben jeweils 35 von 41 Spielern (85 Prozent) bereits einen Vertrag erhalten. In der ersten Runde haben dagegen erst zwölf der 32 gedrafteten Spieler unterschrieben. In der zweiten Runde liegt die Quote bei nur sieben von 32 Picks – ein Zeichen dafür, dass hier besonders hart über die Bedingungen, insbesondere über voll garantierte Verträge, verhandelt wird.

Im Vergleich zum Vorjahr, als die ersten 40 Spieler (bis zum achten Pick der zweiten Runde) voll garantierte Verträge erhielten, haben in diesem Jahr erst der sechste Pick der zweiten Runde (Raiders Safety Treydan Stukes) und der siebte Pick (Browns Receiver Denzel Boston) solche Verträge unterzeichnet.

Bis auf die Detroit Lions, die Los Angeles Rams und die Miami Dolphins haben alle Teams mindestens einen Teil ihrer Draft-Picks unter Vertrag gebracht. Früher war es ungewöhnlich, dass so viele Spieler so schnell einen Vertrag erhielten. Heute ist es üblich, dass Teams ihre Draft-Picks bereits vor dem Rookie-Minicamp verpflichten – und das sollte eigentlich für alle Spieler gelten. Wenn Teams von ihren Spielern verlangen, sich wie Angestellte zu verhalten, sollten sie ihnen auch den Status eines Angestellten geben.