PHILADELPHIA, PENNSYLVANIA – Der Wechsel von A.J. Brown zu den New England Patriots scheint jetzt offiziell zu werden. Laut NFL-Insider Adam Schefter ist ein Trade nach dem 1. Juni 2026 „wahrscheinlich“.
Die Patriots gehören zu den wenigen Teams mit ausreichend Gehaltsbudget, um Brown zu verpflichten. Zudem ist das Team ein ernsthafter Super-Bowl-Anwärter, und Brown hat bereits eine persönliche Verbindung zu Head Coach Mike Vrabel aus ihrer gemeinsamen Zeit bei den Tennessee Titans. Für die Patriots wäre der Deal ein „Home-Run-Move“, da ihnen ein starker Deep-Receiver fehlt. 2025 erreichten sie überraschend den Super Bowl, scheiterten aber an mangelnder Offensive-Kraft und schwacher Blocking.
Eagles profitieren finanziell – aber verlieren einen Top-Spieler
Für die Philadelphia Eagles bedeutet der mögliche Abgang Browns das Ende einer schwierigen Phase. Die Spannungen zwischen Brown und Coach Nick Sirianni waren in der letzten Saison eskaliert – ein Zeichen für tieferliegende Probleme. In den letzten beiden Jahren verpasste Brown die 1.000-Yards-Marke, was vor allem an Jalen Hurts‘ Spielweise lag. Brown fühlte sich unterfordert und wollte mehr Einsatzzeit, um die Offense zu dominieren.
Der größte Haken am Trade: Browns Vertrag. Ein Wechsel vor dem 1. Juni hätte für die Eagles einen 20-Millionen-Dollar-Cap-Hit bedeutet – finanziell nicht tragbar. Nach dem 1. Juni reduziert sich dieser Betrag auf 7 Millionen Dollar Ersparnis. Zudem streben die Eagles keine hohen Draft-Picks 2026 an, sondern priorisieren die Jahrgänge 2027 oder 2028, die als stärker gelten.
Patriots sichern sich Top-Talent – Eagles müssen neu planen
Auch wenn noch ein besseres Angebot kommen könnte, deuten alle Anzeichen auf einen Wechsel zu den Patriots hin. Die Eagles stehen nun vor der Frage, ob sie in der kommenden Draft einen neuen Receiver holen oder die Position langfristig neu besetzen wollen.