Amsterdam hat ein radikales Verbot für Werbung eingeführt, das sowohl Fleischprodukte als auch fossile Brennstoffe betrifft. Seit dem 1. Mai 2024 dürfen Plakate für Burger, Autos mit Verbrennungsmotor, Fluggesellschaften und Kreuzfahrten nicht mehr an öffentlichen Orten wie Plakatwänden, Straßenbahnen oder U-Bahn-Stationen gezeigt werden.
Die Stadtregierung begründet diesen Schritt mit dem Ziel, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Durch das Werbeverbot soll der Konsum von klimaschädlichen Produkten reduziert und das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln gestärkt werden.
Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Klimaplans, der auch andere Maßnahmen wie die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und den Ausbau von Radwegen umfasst. Kritiker bemängeln jedoch, dass das Verbot zu weit gehe und die Freiheit der Werbewirtschaft einschränke.
Amsterdam folgt damit dem Beispiel anderer europäischer Städte, die bereits ähnliche Schritte eingeleitet haben. So hat auch Paris Werbung für fossile Brennstoffe in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.