Die Bitcoin Suisse (International) Ltd., ein Tochterunternehmen der in der Schweiz ansässigen Bitcoin Suisse Group, hat von der Bermuda Monetary Authority (BMA) zwei bedeutende regulatorische Genehmigungen erhalten. Wie aus einer Mitteilung an Bitcoin Magazine hervorgeht, umfasst dies eine Class F-Lizenz nach dem Digital Asset Business Act (DABA) sowie eine Class B-Registrierung gemäß dem Investment Business Act 2003.

Die Genehmigungen wurden auf vorläufiger Basis erteilt und ermöglichen es Bitcoin Suisse, regulierte Dienstleistungen im Bereich Digital-Asset-Management und Investmentberatung für professionelle und institutionelle Kunden anzubieten. Das Unternehmen ist in Hamilton, Bermuda, ansässig und gehört zur BTCS Holding Ltd., der Muttergesellschaft der Bitcoin Suisse Group.

Die DABA-Lizenz deckt die Erbringung regulierter Digital-Asset-Dienstleistungen ab, während die IBA-Registrierung die Bereitstellung von Investmentberatung und diskretionärer Portfolioverwaltung ermöglicht. Kunden können Mandate in Bitcoin, Stablecoins oder Fiat-Währungen finanzieren. Das Unternehmen arbeitet dabei auf nicht-verwahrender Basis und setzt auf regulierte Verwahrer sowie Partnerbanken für institutionelle Sicherheit.

Strategische Weichenstellung für globale Expansion

Andrej Majcen, Mitgründer und Group CEO von Bitcoin Suisse, bezeichnete die Genehmigungen als entscheidenden Schritt für die internationalen Ambitionen des Unternehmens:

„Institutionelle Anleger erkennen digitale Assets zunehmend als festen Bestandteil ihrer Portfolios an. Sie benötigen jedoch einen Partner, der sowohl tiefgreifende Krypto-Expertise als auch die Governance- und Compliance-Standards traditioneller Finanzdienstleister vereint. Die Genehmigungen der BMA sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer globalen Vermögensverwaltungsplattform.“

Die Investitionsentscheidungen basieren auf dem proprietären Crypto Analysis Framework sowie der Global Crypto Taxonomy von Bitcoin Suisse – einem über mehr als ein Jahrzehnt entwickelten Klassifizierungssystem für rund 600 digitale Assets in sechs Sektoren. Ein erfahrenes CIO Office und eine dedizierte Forschungsabteilung unterstützen die Umsetzung der Kundenmandate.

Bermuda als globaler Digital-Asset-Standort

Seit der Einführung des Digital Asset Business Act im Jahr 2018 hat sich Bermuda als einer der ersten umfassenden Regulierungsstandorte für digitale Assets etabliert. Die klare regulatorische Struktur zieht insbesondere krypto-affine Unternehmen an, die institutionelle Glaubwürdigkeit und internationale Reichweite suchen.

Die aktuellen Genehmigungen ergänzen die bestehende internationale Präsenz von Bitcoin Suisse. Das Unternehmen verfügt bereits über eine In-Principle Approval der Financial Services Regulatory Authority (FSRA) im Abu Dhabi Global Market, was eine regulierte Präsenz im Nahen Osten sichert. Zusammen bilden diese beiden Jurisdiktionen die Grundlage für eine mehrregionale Expansionsstrategie, die sich an Ultra-High-Net-Worth-Individuen, Family Offices, externe Asset Manager und Unternehmenspartner richtet.