Green Bay Packers traden Wicks zu den Eagles
Die Green Bay Packers haben Receiver Dontayvion Wicks an die Philadelphia Eagles abgegeben. Im Gegenzug erhielten sie einen Fünftrunden-Pick 2026 sowie einen Sechstrunden-Pick 2027. Wie der General Manager der Packers, Brian Gutekunst, in einer Pressekonferenz vor dem Draft erklärte, war der Trade eine strategische Entscheidung für beide Seiten.
„Wir waren uns unsicher, wie er in unsere Pläne passt“
Gutekunst betonte, dass die Packers zwar großes Potenzial in Wicks sahen, aber die Konkurrenz im eigenen Team zu groß war. „Es ist immer schwer, sich von einem Spieler zu trennen, den man für so talentiert hält wie Dontayvion“, sagte Gutekunst. „Er hat eine glänzende Zukunft vor sich. Aber die Situation bei uns war komplex: Wir hatten viele Receiver im Team, und sein Vertrag lief in diesem Jahr aus. Das machte den Deal sinnvoll.“
Zusätzlich verwies Gutekunst auf die Draft-Picks als strategischen Vorteil: „Die Möglichkeit, zwei Picks für einen Spieler zu erhalten, der nicht eindeutig in unsere Zukunftspläne passte, war einfach die richtige Entscheidung. Das ist gut für uns – und ich bin überzeugt, dass es auch für Dontayvion gut ist. Dort wird er mehr Spielgelegenheiten bekommen.“
Wicks‘ Karriere bei den Packers im Überblick
Seit seiner Auswahl in der fünften Runde des Drafts 2023 bestritt Wicks 46 Spiele für die Packers. Dabei fing er 108 Pässe für 1.328 Yards und 11 Touchdowns. In der Saison 2025 kam er auf 30 gefangene Pässe für 332 Yards und zwei Touchdowns.
Die Packers bleiben im Receiver-Rennen stark
Auch ohne Wicks verfügt das Team über eine starke Receiver-Gruppe. Zu den aktuellen Spielern gehören:
- Christian Watson
- Jayden Reed
- Matthew Golden
- Savion Williams
- Skyy Moore
- Jakobie Keeney-James
- Isaiah Neyor
- Will Sheppard
Draft-Picks als strategischer Vorteil
Gutekunst unterstrich, dass die erhaltenen Draft-Picks die Flexibilität des Teams erhöhen. „Jeder GM will so viele Picks wie möglich – nicht nur für die Spielerauswahl, sondern auch für Tauschgeschäfte“, erklärte er. „Man gibt sie nicht gern ab, aber wenn man weiß, dass man einen bestimmten Spieler dadurch bekommen kann, wird es einfacher. Wir haben aktuell acht Picks und planen für über elf im nächsten Jahr.“
„Die Möglichkeit, zwei Picks für einen Spieler zu erhalten, der nicht eindeutig in unsere Zukunftspläne passte, war einfach die richtige Entscheidung.“
— Brian Gutekunst, GM der Green Bay Packers