Die Montreal Canadiens haben im siebten Spiel ihrer Playoff-Serie gegen die Tampa Bay Lightning einen historischen Sieg errungen – und das mit nur acht Schüssen aufs Tor. Das ist der niedrigste Wert in der Geschichte der Stanley-Cup-Playoffs. Doch selbst diese Zahl ist noch großzügig gerundet: Tatsächlich trafen nur sieben Schüsse das Tor, während ein achter Schuss den Torhüter traf, ohne ins Netz zu gehen.
Der 2:1-Sieg der Canadiens war ein absolutes Underdog-Märchen. Die Lightning dominierten das Spiel in fast allen Belangen – Schüsse, Puckbesitz, Chancen. Doch am Ende zählte nur das Ergebnis: Alex Newhooks Tor in der 55. Minute entschied die Partie. Sein Schlag auf einen in der Luft befindlichen Puck, der sich etwa einen Meter über dem Eis befand, traf zunächst den Torhüter Andrei Vasilevskiy am Bein, prallte dann von dessen Schutzausrüstung ab und landete schließlich im Netz. Ein Tor, das selbst die Schiedsrichter nur nach längerer Videoüberprüfung als regulär werteten.
Newhooks Tor war das sechste (oder nach strenger Zählweise das siebte) der Canadiens auf das Tor der Lightning. Ein Tor, das aus sportlicher Sicht kaum nachvollziehbar war – doch genau das machte den Moment so besonders. Hockey lebt von solchen unerklärlichen Wendungen, bei denen das Schicksal manchmal einfach eine andere Richtung einschlägt.
Für die Canadiens bedeutet dieser Sieg den Einzug in die nächste Playoff-Runde. Für die Lightning hingegen ist es ein bitterer Rückschlag, obwohl sie das Spiel dominierten. Die Serie endete mit einem der ungewöhnlichsten Ergebnisse der Playoff-Geschichte – und bewies einmal mehr, dass im Eishockey nichts unmöglich ist.
"Manchmal gewinnt nicht das bessere Team, sondern das Team, das am Ende die entscheidenden Momente für sich entscheidet."
Sehen Sie hier das umstrittene Tor im Video: