Die Arizona Cardinals haben mit Quarterback Carson Beck in der dritten Runde des NFL-Drafts einen vielversprechenden Neuling verpflichtet. Doch ob er direkt als Starter in Woche 1 auflaufen wird, bleibt vorerst offen. General Manager Monti Ossenfort und Head Coach Mike LaFleur vermieden es in einer aktuellen Stellungnahme, eine klare Prognose abzugeben.

In einem Interview mit Adam Schein von Mad Dog Sports Radio deutete Ossenfort jedoch an, dass Beck durchaus Chancen hat, sich gegen die etablierten Quarterbacks Jacoby Brissett und Gardner Minshew durchzusetzen. „Wir freuen uns sehr, ihn in unser Team zu holen“, sagte Ossenfort. „Jacoby und Gardner haben viel Erfahrung und viele Spiele in der NFL bestritten. Das wird eine großartige Konkurrenz. Wir werden ihn integrieren und sehen, wie viel er leisten kann. Am Ende wird der Spieler auf dem Platz stehen, der uns die besten Siegchancen bietet.“

Hinter den Kulissen gibt es zudem Spannungen: Laut einem Bericht aus den vergangenen Wochen hält sich Brissett derzeit von den freiwilligen Teamaktivitäten fern, da er eine Vertragsanpassung anstrebt. Die Cardinals zeigten sich zwar grundsätzlich offen für Verhandlungen, doch das Ausbleiben weiterer Meldungen könnte ein Zeichen dafür sein, dass das Team langfristig auf einen anderen Quarterback für die Saison 2026 setzt.