Die Arizona Cardinals hatten klare Pläne für den NFL-Draft 2024: An dritter Stelle sollte der Runningback Jeremiyah Love von der University of Notre Dame ausgewählt werden. Doch statt des erwarteten Anrufs gab es ein Problem – die Cardinals konnten Love nicht erreichen.
Falsche Telefonnummer führte zu Verzögerung
Wie General Manager Monti Ossenfort gegenüber The Athletic bestätigte, lag die Ursache in einer falschen Telefonnummer. „Um ehrlich zu sein: Wir hatten die falsche Nummer“, erklärte Ossenfort. „Das war der Grund für die Verzögerung. Sobald wir die richtige Nummer hatten, konnten wir Love kontaktieren.“ Die technische Panne führte dazu, dass die Cardinals ihren Draft-Entscheid erst später offiziell einreichen konnten.
Laut Ossenfort gab es kaum Verhandlungen über einen möglichen Trade. „Es gab einige oberflächliche Gespräche, aber nichts, das uns dazu gebracht hätte, unseren Pick abzugeben.“
NFL verschärft Regeln für Kontaktdaten
Nach mehreren Prank-Anrufen bei Draft-Picks im Vorjahr hat die NFL den Zugang zu den Telefonnummern der Prospects eingeschränkt. In diesem Jahr erhielt nur eine vertrauenswürdige Person pro Team die Kontaktdaten. Diese Person war dafür verantwortlich, die Informationen zu schützen und sicherzustellen, dass sie korrekt an die Verantwortlichen weitergegeben werden.
Wie genau der Fehler bei den Cardinals behoben wurde, bleibt unklar. Fest steht: Ohne die richtige Telefonnummer hätte der Draft-Plan der Mannschaft anders ausgesehen.