Die Kansas City Chiefs werden voraussichtlich noch in diesem Sommer erste Entwürfe für ihr neues, rund 3 Milliarden Dollar teures Domstadion präsentieren. Das bestätigte Eigentümer Clark Hunt am Freitag. Der Bau des Stadions, das an der Grenze zwischen Kansas und Missouri entstehen soll, soll rechtzeitig zur NFL-Saison 2031 abgeschlossen sein.

Die Finanzierung des Projekts ist bereits gesichert: Kansas hat kürzlich beschlossen, über 2,4 Milliarden Dollar an Anleihen auszugeben. Diese decken etwa 60 Prozent der Kosten für das neue Stadion, eine Trainingsanlage sowie Einzelhandels- und Unterhaltungsflächen ab.

„Wir machen Fortschritte“, erklärte Hunt gegenüber der Associated Press. „Aktuell läuft ein Designwettbewerb zwischen den Architekturbüros MANICA und Populous. In den kommenden Monaten wollen wir eine Entscheidung über den federführenden Architekten treffen.“

MANICA war unter anderem für das neue Nissan Stadium in Nashville und das Allegiant Stadium in Las Vegas verantwortlich. Populous arbeitet derzeit am neuen Highmark Stadium in Buffalo. Hunt betonte, dass die Chiefs große Events in ihrem neuen Stadion ausrichten wollen: „Wir bewerben uns um Final Fours, College-Football-Playoff-Spiele, Bowl-Games und natürlich den Super Bowl.“

Die Chiefs werden dabei mit anderen NFL-Stadien um diese Veranstaltungen konkurrieren. Hunt zeigte sich jedoch zuversichtlich: „Kansas City und die Chiefs werden ihr Bestes geben, um sich durchzusetzen.“

Parallel zum Stadionbau wird das bestehende Arrowhead Stadium in diesem Sommer sechs Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ausrichten. Dafür musste die 53 Jahre alte Arena mit geringfügigen Renovierungen an die Anforderungen des Turniers angepasst werden.