Nach zweiwöchiger Abwesenheit hat Anthony Richardson am Montag zum freiwilligen Trainingsprogramm der Indianapolis Colts zurückgefunden. Der Quarterback hatte zuvor einen Trade beantragt, doch das Team signalisiert weiterhin Geduld. General Manager Chris Ballard bestätigte kürzlich, dass Richardson vorerst im Kader bleibt – eine Entlassung steht nicht zur Debatte.
Cooter zeigt sich zuversichtlich trotz unklarer Zukunft
Offensive Coordinator Jim Bob Cooter äußerte sich optimistisch über Richardsons Einsatzbereitschaft und Leistungspotenzial. In einer Video-Aussage sagte er:
"Anthony ist diese Woche mit der Bereitschaft zum Arbeiten erschienen. Wir werden gute Arbeit von ihm sehen und ihn weiterentwickeln. Er bekommt die Chance, an seinen Würfen zu arbeiten und sich zu verbessern."
Hintergrund: Verletzung und Positionskampf
Richardsons Rückkehr folgt auf eine Augenverletzung, die er sich am 12. Oktober bei einem ungewöhnlichen Vorfall vor einem Spiel zuzog. Dabei erlitt er einen Bruch des Augenhöhlenknochens. Auf Nachfrage zur Sehkraft des Spielers vermied Cooter eine Stellungnahme und verwies auf die Privatsphäre des Athleten.
Mit Daniel Jones als unangefochtenem Starting-Quarterback bleibt die Frage, wie die Colts die Spielanteile zwischen Richardson und Rookie Riley Leonard aufteilen werden. Cooter deutete an, dass die Trainingsgestaltung noch nicht finalisiert sei:
"Wir arbeiten daran, wie wir das organisieren. Wer mit welcher Gruppe trainiert, ist heute keine Neuigkeit, die ich verkünden möchte. Aber alle Spieler sind draußen, bekommen ihre Reps und arbeiten an ihren Fähigkeiten."
Die Colts setzen weiterhin auf Richardson, obwohl ein Trade angestrebt wird. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der junge Quarterback seine Chance nutzt – oder ob das Team doch einen Wechsel anstrebt.