Pickens bleibt ohne Vertrag – Cowboys müssen handeln
Die Dallas Cowboys haben entschieden, mit Wide Receiver George Pickens keine langfristigen Vertragsverhandlungen für 2026 zu führen. Stattdessen muss Pickens die Franchise-Tag spielen, was ihn unzufrieden machen dürfte. Ein Trade mit anschließendem langfristigen Vertrag wäre für beide Seiten die sinnvollere Lösung.
Defensive Schwächen zwingen Cowboys zum Handeln
Die Cowboys benötigen dringend Verstärkung in der Defense. Die Einheit kassierte in der letzten Saison 511 Punkte – ein NFL-Rekord. Mit zwei Erstrunden-Picks (Platz 12 und 20) haben sie die Chance, die Abwehr zu stärken. Doch Jerry Jones deutet an, dass auch ein Offensivspieler infrage kommen könnte.
"Das ist noch immer eine Option. Unter den richtigen Umständen muss man sich auch die Offensive ansehen." – Jerry Jones, Besitzer der Dallas Cowboys
Historisches Beispiel: CeeDee Lamb
2020 wählten die Cowboys CeeDee Lamb an 17. Stelle, obwohl sie eigentlich defensive Hilfe brauchten. Lamb entwickelte sich zu einem der besten Wide Receiver der Liga, während die meisten der danach gedrafteten Verteidiger nicht überzeugen konnten. Nur Patrick Queen schaffte es bisher in den Pro Bowl.
Draft-Strategie: Beste verfügbare Spieler im Fokus
Die Cowboys setzen auf die Philosophie, den besten verfügbaren Spieler zu draften – unabhängig von der Position. Stephen Jones, Executive Vice President, bestätigte dies:
"Das ist Teil des Gesamtbildes. Wir nehmen immer den besten Spieler, der auf unserem Board steht. Das hat uns in der Vergangenheit oft zum Erfolg geführt." – Stephen Jones
Er betonte, dass die Entscheidung für oder gegen einen Wide Receiver erst beim Draft selbst fallen wird. Ob Pickens vorab informiert wird, blieb offen:
"Wir gehen heute nicht ins Detail. Es gibt viele Optionen, und wir werden solche Situationen angehen, wenn sie eintreten. Aber heute ist nicht der richtige Zeitpunkt, um darüber zu sprechen." – Stephen Jones
Mögliche Kandidaten für die Erstrunden-Picks
- Jordyn Tyson (Arizona State) – könnte an 12. Stelle gedraftet werden
- Carnell Tate (Ohio State) – potenzieller Kandidat für Pick 20
Fazit: Offense oder Defense – die Cowboys entscheiden flexibel
Die Cowboys bleiben bei ihrer Strategie, den besten verfügbaren Spieler zu draften – egal ob Wide Receiver oder Verteidiger. Die defensiven Schwächen machen eine Verstärkung in diesem Bereich wahrscheinlich, doch ein Offensiv-Talent wie Tyson oder Tate könnte ebenfalls eine Option sein.