Der Edge-Rusher DeMarcus Lawrence wechselte im vergangenen Jahr von den Dallas Cowboys zu den Seattle Seahawks – und gewann prompt den Super Bowl. Seine Begründung für den Wechsel war damals klar: In Dallas, seiner sportlichen Heimat, sah er keine realistische Chance auf einen Titel. „Ich wusste ganz sicher, dass ich dort keinen Super Bowl gewinnen würde“, erklärte Lawrence damals.
Weniger als ein Jahr später stand er mit dem Lombardi-Trophy auf dem Platz. Dieser Erfolg wurde nun zum entscheidenden Argument in einem Gespräch zwischen Lawrence und seinem ehemaligen Teamkollegen Dante Fowler.
Fowler spielte in den Saisons 2022 und 2023 mit Lawrence bei den Cowboys zusammen und baute eine enge Beziehung zu ihm auf. Als er sich nach seinem nächsten Karriereschritt erkundigte, erhielt er eine klare Empfehlung:
„Wenn du einen Super Bowl gewinnen willst, solltest du hierherkommen.“
Fowler folgte diesem Rat und ist nun erneut Teamkollege von Lawrence bei den Seahawks. Neben Lawrence wird er auch seinen ehemaligen Defensive Coordinator Aden Durde wiedersehen – eine weitere vertraute Stimme in der neuen Umgebung.
Lawrence‘ Erfolg scheint der ausschlaggebende Faktor für Fowlers Entscheidung gewesen zu sein.
„Es war beeindruckend, die letzten Jahre mit ihm zu spielen. Sein Vermächtnis in Dallas war groß, aber zu sehen, wie er hier in Seattle ablieferte – gesund, auf höchstem Niveau und schließlich als Super-Bowl-Sieger – war etwas Besonderes. Seit ich ihn kenne, spricht er davon, diesen Titel zu gewinnen. Es war toll, ihn in dieser Rolle zu erleben.“
Ein weiterer Super-Bowl-Titel in Folge könnte die Seahawks für weitere Spieler aus Dallas noch attraktiver machen. Die Rekrutierungsstrategie des Teams scheint damit aufzugehen: Nach einem Wechsel, einem Titel und einer überzeugenden Leistung könnte der nächste Spieler folgen.