Die Detroit Pistons, als Topseed in den Playoffs gestartet, stecken in einer unerwartet schwierigen Situation. Nicht nur, dass sie im Duell gegen die als Außenseiter gestarteten Orlando Magic bereits mit 2:1 in der Serie zurückliegen – in beiden Niederlagen wirkte Orlando wie das überlegene Team. Die Magic präsentierten sich schneller, kämpferischer und mit einem offensiv stärkeren Kader.

Für Detroit wird es zunehmend schwieriger, die Magic zu besiegen. Nur ein deutlicher Sieg könnte den Ausschlag geben, denn in engen Spielen scheint das Spielmomentum oft zu Orlandos Gunsten zu kippen. Ein Szenario, das vor Beginn der Serie kaum jemand für möglich gehalten hätte.

Vor weniger als einem Monat sah es für die Magic noch düster aus: Das Team wirkte demoralisiert, fast schon in einer Art Aufstand gegen das Trainerteam. Doch plötzlich sind alle Schlüsselspieler gesund, und Orlando scheint das Potenzial auszuspielen, das es in den vergangenen beiden Spielzeiten bereits in Ansätzen gezeigt hatte.

Die Pistons hingegen, erstmals seit 2007 wieder Topseed, erleben eine bittere Überraschung. Trotz des aufstrebenden Superstars Cade Cunningham und eines starken Kaders scheitern sie an den Magic – vor allem, weil Orlandos Rollespieler aufblühen, während Detroits Leistungsträger unter ihren Möglichkeiten bleiben.

Quelle: Defector