Die Federal Communications Commission (FCC) hat eine neue Regelung erlassen, die es Herstellern ermöglicht, kritische Software- und Firmware-Updates für bestimmte Geräte bis zum 31. Januar 2029 anzubieten. Diese Entscheidung betrifft vor allem Router und Drohnen, die zuvor aufgrund von Sicherheitsbedenken oder Compliance-Verstößen vom US-Markt ausgeschlossen wurden.

Die FCC begründet diese Maßnahme mit der Notwendigkeit, Cybersicherheitsrisiken zu minimieren und gleichzeitig die Funktionsfähigkeit bestehender Geräte zu gewährleisten. Betroffene Hersteller können damit weiterhin Sicherheitslücken schließen und notwendige Anpassungen vornehmen, ohne gegen bestehende Regularien zu verstoßen.

Laut der offiziellen Mitteilung der Behörde gilt die Regelung ausschließlich für Updates, die der Sicherheit dienen. Kommerzielle Erweiterungen oder neue Funktionen sind davon ausgenommen. Die FCC betont, dass die Hersteller weiterhin für die Einhaltung aller geltenden Vorschriften verantwortlich bleiben.

Hintergrund: Die FCC hatte in den vergangenen Jahren vermehrt Geräte vom US-Markt ausgeschlossen, darunter auch Modelle bekannter Hersteller wie Huawei oder DJI. Grund waren unter anderem Bedenken hinsichtlich Spionage, Datenlecks oder mangelnder Zertifizierung. Die neue Regelung soll nun einen Kompromiss zwischen Sicherheit und technischer Unterstützung schaffen.

Auswirkungen auf Verbraucher: Nutzer, die bereits betroffene Geräte besitzen, können weiterhin auf Sicherheitsupdates zugreifen. Allerdings wird empfohlen, sich über die genauen Bedingungen bei den jeweiligen Herstellern zu informieren. Eine vollständige Marktzulassung ist mit dieser Regelung nicht verbunden.

Quelle: Engadget