Die US-amerikanische Firma Instructure, die die Lernmanagement-Plattform Canvas entwickelt, hat sich mit der Hackergruppe ShinyHunters geeinigt. Ziel der Vereinbarung war es, die Veröffentlichung gestohlener Daten zu verhindern.

Wie Instructure mitteilte, wurde die Plattform Canvas kurzzeitig offline genommen, nachdem die Gruppe die Verantwortung für den Angriff übernommen hatte. ShinyHunters drohte damit, rund 3,5 Terabyte an Studentendaten zu veröffentlichen, falls ihre Forderungen nach einer „Einigung“ nicht erfüllt würden.

Laut Instructure wurden die gestohlenen Daten im Rahmen der getroffenen Vereinbarung an das Unternehmen zurückgegeben. Zudem sicherte die Hackergruppe zu, dass keine Canvas-Kunden aufgrund des Vorfalls erpresst werden.

Ein offizieller Sprecher von Instructure erklärte:

„Wir haben eine Lösung gefunden, die die Sicherheit unserer Daten und die unserer Nutzer gewährleistet. Die Zusammenarbeit mit den Behörden und die getroffenen Maßnahmen haben dazu beigetragen, die Situation zu entschärfen.“

Die genauen Details der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht. Experten betonen jedoch, dass solche Fälle oft komplexe Verhandlungen erfordern, um sowohl die Datenintegrität als auch den Schutz der Betroffenen zu gewährleisten.

Instructure arbeitet weiterhin eng mit Cybersicherheitsbehörden zusammen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Quelle: The Verge