Die NFL erlebt eine Renaissance der Running Backs: Die Arizona Cardinals haben Jeremiyah Love an dritter Stelle im NFL-Draft 2024 ausgewählt. Damit ist er der höchstdraftete Läufer seit Saquon Barkley, den die New York Giants 2018 an zweiter Stelle gezogen hatten.

Nach der Auswahl äußerte sich Love gegenüber den Medien des Teams und betonte, dass ihn die Nachricht nicht überrascht habe. „Ich hatte bereits vor einigen Wochen ein sehr gutes Gespräch mit General Manager Monti Ossenfort“, erklärte Love. „Nach der Verpflichtung von David Bailey hatte ich das Gefühl, dass die Cardinals mich anrufen würden.“

Seine Freude über die Chance ist unübersehbar: „Es ist eine große Ehre, nach Arizona zu gehen, und ich bin bereit – bereit für die Herausforderung und bereit zu arbeiten.“

Neue Standards für Running Backs setzen

Love sieht in seiner Positionierung eine historische Chance: „Ich habe die Möglichkeit, neue Maßstäbe für Running Backs zu setzen.“ Er verweist auf die Leistungen seiner Vorgänger wie Saquon Barkley, Bijan Robinson und Ashton Jeanty und betont seine Verantwortung: „Meine Aufgabe ist es, in Arizona zu glänzen und die Position sowie das Team würdevoll zu repräsentieren.“

Seine Worte zeigen Ambition und Demut zugleich: „Ich bin gesegnet mit dieser Chance und werde alles geben, um Erfolg zu haben.“

Kein Druck, nur Fokus

Auf die Frage nach zusätzlichem Druck durch die hohe Draftposition reagiert Love gelassen: „Ich spüre keinen zusätzlichen Druck.“ Er betont, dass er sich nicht von externen Erwartungen beeinflussen lässt – ob positiv oder negativ. „Ich bin immer noch derselbe Jeremiyah Love mit dem gleichen Arbeitsethos, und das wird sich noch verbessern.“

„Ich bin auf der Jagd nach etwas Größerem – und die endet nie.“

Mit dieser Einstellung startet Love in seine NFL-Karriere und will beweisen, dass die Wahl an dritter Stelle mehr als gerechtfertigt war.