Die New York Jets standen vor einer schwierigen Entscheidung: Sollten sie David Bailey oder Arvell Reese als zweiten Pick im NFL-Draft auswählen? Die Debatte hielt wochenlang an, und die Wettquoten wechselten mehrmals. Ein entscheidender Moment war die Absage eines geplanten Besuchs von Bailey bei den Jets.

Während viele Beobachter darin ein Zeichen sahen, dass die Jets Bailey nicht mehr im Blick hatten, hatte Bailey selbst zunächst ähnliche Gedanken. „Anfangs dachte ich, sie würden mich nicht draften“, sagte er in einer Pressekonferenz am Freitag. Doch er erinnerte sich an frühere positive Interaktionen mit dem Team – darunter Gespräche beim NFL Combine, ein gemeinsames Essen und FaceTime-Anrufe mit dem General Manager Joe Douglas.

Baileys Agent beruhigte ihn jedoch und betonte, dass die Absage des Besuchs kein Ausschlusskriterium sei. Die Jets bewiesen dies am Donnerstagabend, als sie Bailey tatsächlich an zweiter Stelle auswählten. Für ihn war klar: Der Besuch war kein entscheidender Faktor für die Draft-Entscheidung.