Kalifornische Abgeordnete arbeiten an einem Gesetz, das den dauerhaften Zugang zu Online-Spielen gewährleisten soll. Die Initiative zielt darauf ab, die Verfügbarkeit älterer und aktueller Spiele zu sichern, die auf Servern oder Plattformen basieren, die möglicherweise geschlossen werden.
Die Gruppe Stop Killing Games berät die Gesetzgeber bei der Ausarbeitung des Gesetzes. Die Organisation setzt sich seit Jahren für den Erhalt digitaler Spiele ein und warnt vor dem Verlust von Titeln durch Serverabschaltungen oder Lizenzänderungen.
Besonders betroffen sind Spiele, die ausschließlich online gespielt werden können, wie etwa World of Warcraft oder Fortnite. Ohne eine gesetzliche Regelung könnten diese Spiele für Nutzer unspielbar werden, sobald die Betreiber die Server stilllegen.
Das geplante Gesetz soll sicherstellen, dass Spiele auch nach dem Ende des offiziellen Supports weiterhin zugänglich bleiben. Dies könnte durch Archivierung, Emulation oder andere technische Lösungen erreicht werden.
Experten sehen in der Initiative einen wichtigen Schritt, um das kulturelle Erbe digitaler Spiele zu bewahren. Gleichzeitig wirft das Vorhaben Fragen zur Umsetzung und zu den Kosten auf, die noch geklärt werden müssen.