Kritik an "griffigen Buzzwords" und fragwürdigen Versprechen

Der von der "Vape-to-Earn"-Firma Puffpaw entwickelte Krypto-Weed-Vape Gudtrip hat an diesem 4/20 für heftige Kritik gesorgt. Nutzer auf X (ehemals Twitter) bezeichneten das Produkt als Kandidaten für den "Rekord der griffigsten Buzzwords".

Was verspricht Gudtrip?

Laut Hersteller kombiniert das Gerät Premium-Cannabis, Blockchain-Belohnungen und KI-gestützte Tools. Nutzer sollen beim Dampfen mit Bitcoin (BTC), Gudtrip Points und dem VAPE-Token belohnt werden. Zudem bietet Gudtrip laut eigenen Angaben "Open-Source-KI-Agenten-Tools" für die Analyse von Blockchain-Strategien.

Scharfe Kritik aus der Community

Die Reaktionen fielen vernichtend aus. Ein Nutzer kommentierte:

"In einer gerechten Welt würde der Begriff 'KI-gestützter Krypto-Weed-Vape' ein Portal zur Hölle öffnen."

Ein anderer schrieb:

"Ich habe noch nie so viele sinnlose Buzzwords um ein Drogerät gesehen. Bitte hört auf mit eurem Krypto-/KI-Bullshit und lasst uns in Ruhe rauchen."

Finanzielle Anreize: Fluch oder Segen?

Puffpaw wirbt damit, durch Belohnungen das Dampfen zu reduzieren. Doch Experten sehen das kritisch. Die UK Addiction Treatment Centres warnen:

"Das könnte den gegenteiligen Effekt haben. Die Gamification und Krypto-Belohnungen könnten die Sucht sogar verstärken."

Der Gründer von Puffpaw, Reffo Tse, reagierte auf die Kritik mit einem sarkastischen Tweet:

"Wie shortet man das?"

Zweifel an den Versprechen

Während Gudtrip mit Bildern von 20 BTC im Wert von 1,5 Millionen Dollar wirbt, konnte die Plattform Protos den Wert des VAPE-Tokens nicht bestätigen. Auch der Referral-Code 696969 sorgte für zusätzliche Skepsis.

Fazit: Hype oder Betrug?

Ob Gudtrip tatsächlich funktioniert oder nur ein weiterer Versuch ist, mit leeren Versprechen und Krypto-Hype Geld zu machen, bleibt fraglich. Die Community zeigt sich überwiegend skeptisch – und fordert sogar, das Produkt zu shorten.

Hintergrund: Puffpaws fragwürdiges Geschäftsmodell

Bereits bei der Vorstellung des ersten Vape-Geräts von Puffpaw wurde Kritik laut. Damals versprach das Unternehmen, durch finanzielle Anreize das Dampfen zu reduzieren. Doch Nutzer und Experten bezweifelten, dass dies funktionieren würde. Stattdessen könnte es die Sucht sogar fördern.

Quelle: Protos